Oberstabsfeldwebel
August Aigner
In Arbeitsgruppen – hier
die der Unteroffiziere –
formulierten die Teilneh-
mer ihre Forderungen an
den DBwV.
Pausengespräch: Christian Ziegler (r.)
mit Wolfgang Unger (l.) und Steffen
Zweiniger vom MN KdoOpFü Ulm
nicht vorhanden. Ihnen stehen bei Bedarf die
Ansprechstellen zur Verfügung, die imVerbands-
magazin oder auf der Homepage des DBwV veröf-
fentlicht sind.
jz/ik
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Gewinner eines BestChoice-Einkaufsgut-
scheins über 150 Euro ist
Stabsunteroffizier
Moritz Daniel Schenk, TruKa LogBtl 461
Walldürn.
Weitere Berichte im Internet
unter
www.dbwv.deNECKARZIMMERN
Soldaten des Materiallagers Neckarzimmern ha-
ben im November 2016 eine TruKa gegründet
und Hauptmann Reinhard Streib zum Vorsit-
zenden gewählt. Er wird im Vorstand unterstützt
durch Regierungssekretär Marcel Diecke, zweiter
Vorsitzender und Schriftführer, sowie Oberleut-
nant Dominik Schulz als Kassenwart. Die TruKa
ist nunmehr Ansprechpartner für alle Verbands-
mitglieder am Standort Neckarzimmern.
Streib gratulierte in seiner ersten Amtshand-
lung Stabsfeldwebel a.D. Clemens Jellen und
Oberstabsfeldwebel a.D. Norbert Wilbrecht zur
40-jährigen Verbandszugehörigkeit. Die TruKa
Neckarzimmern gab damit dieser Ehrung von
Ehemaligen der aufgelösten ERHMosbach einen
angemessenen Rahmen.
Die Auflösung der 1997 gegründeten sKERH
Mosbach fand bereits im Juli 2016 statt, da von
den 140 Mitgliedern niemand bereit war, sich im
neu zu wählenden Vorstand zu engagieren. Eine
Ansprechstelle vor Ort in der Region Mosbach
für Mitglieder der aufgelösten ERH ist derzeit
Aus den Kameradschaften
Reinhard Streib (M.) dankt Clemens Jellen (l.) und Nor-
bert Wilbrecht für 40-jährige Verbandszugehörigkeit.
Oberstabsfeldwebel August Aigner ist seit Ok-
tober 2016 Beauftragter des Landesverbands
Süddeutschland für SaZ-Angelegenheiten. Der
53-jährige Straubinger trat 1983 in Eschweiler
bei Aachen in die Bundeswehr ein. In der In-
standsetzungstruppe groß geworden und in ver-
schiedensten Führungsverwendungen eingesetzt,
war der leidenschaftliche Mandatsträger zuletzt
als Spieß beim Versorgungsbataillon 4 in Roding
tätig. Bei seinen militärischen Verwendungen in
Bogen, Füssen und Roding wurde er jeweils als
Vorsitzender der Standortkameradschaften ge-
wählt. Knapp ein Drittel seiner Dienstzeit war
Aigner als Spieß in drei verschieden Standorten/
Einheiten und bei zwei Auslandseinsätzen (ISAF
und Kfor) eingesetzt. In diesen Verwendungen
war er ständig mit den Sorgen und Nöten der
Zeitsoldaten im täglichen Dienstbetrieb befasst.
Oberstabsfeldwebel Aigner sieht seine Aufgabe
darin, die menschlichen, sozialen und laufbahn-
rechtlichen Belange der Zeitsoldaten in den Fo-
kus der truppendienstlichen und politischen Ver-
antwortungsträger zu stellen.
Ansprechpartner für SaZ-An-
gelegenheiten stellt sich vor
lig empfunden. Darauf ging Christian Ziegler
von der Abteilung Recht im DBwV ein, der altes
und neues Recht gegenüberstellte und Möglich-
keiten flexiblerer Nutzung der BFD-Ansprüche
aufzeigte. Der ehemalige Zeitsoldat Joachim
Holzwart empfahl all denen, die keinen Arbeits-
platz im öffentlichen Dienst anstreben, eine du-
ale Ausbildung, die die besonderen Fähigkeiten
von langgedienten Zeitsoldaten berücksichtigt
und die Umschulung/Ausbildung mit IHK-Ab-
schluss mit einer praktischen Ausbildung im Job
verbindet.
Frank Liedtke als Vertreter der Continentale
Versicherung riet, den Übergang von der unent-
geltlichen truppenärztlichen Versorgung als SaZ
über den beihilfeberechtigten Empfänger von
Übergangsgebührnissen bis zur eigenständigen
Krankenversicherung nach Aufnahme eines zivi-
len Berufes bereits in der aktiven Dienstzeit zu ge-
stalten, um später unnötige Kosten zu vermeiden.
Unter der Überschrift „Was braucht der
Zeitsoldat tatsächlich?“ nahm Josef Rauch den
Faden auf, um auf Fallstricke bei Lebens-, Un-
fall-, und Dienstunfähigkeitsversicherungen für
Zeitsoldaten hinzuweisen.
In Arbeitsgruppen fassten die Zeitsoldaten die
Diskussion in Forderungen an den DBwV für
die nächsten Jahre zusammen. Dies werde in die
Verbandsarbeit im Landesverband Süddeutsch-
land Eingang finden, so der Leitende der Tagung,
Oberstleutnant Frank Gotthardt. Er
dankte für die konstruktive Mitarbeit
und rief die Zeitsoldaten auf, sich auch in
den Kameradschaften in den Standorten
engagiert für ihre Belange einzusetzen.
Gotthardt übergab mit Abschluss dieser
Tagung den Staffelstab als SaZ-Beauf-
tragter im Landesverband an Oberstabs-
feldwebel August Aigner.
Fotos: DBwV
DIE BUNDESWEHR | JANUAR 2017
L A N D E S V E R B A N D S Ü D D E U T S C H L A N D 73




