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WILHELMSHAVEN

Den „Schwerpunktstandort“ des Bezirks 3

wählte dessen Vorsitzender für seine Informa-

tionsveranstaltung mit den Mandatsträgern.

Oberstleutnant Jörg Struckmeier begrüßte in der

Marineliegenschaft 4. Einfahrt dazu Vertreter al-

ler Kameradschaften, um ihnen aktuelle Informa-

tionen zu vermitteln. Nach der Begrüßung durch

Landesverband Nord

Landesgeschäftsstelle:

Waschpohl 5–7, 24534 Neumünster

Telefon: (04321) 42006

Fax: (04321) 44233

E-Mail:

nord@dbwv.de

Beauftragter für die Pressearbeit:

Oberstabsfeldwebel a.D. Johann Fritsch

E-Mail:

johann-fritsch@web.de

Aus den Kameradschaften

Neumünster.

Die Landesversammlung Nord 2017 gemäß § 19 der Satzung des Deut-

schen BundeswehrVerbandes in Form der Beschlussfassung der 19. Hauptversamm-

lung findet vom 4. bis zum 6. April 2017 im Ostsee Resort Damp (Seeuferweg 10, 24351

Ostseebad Damp) statt.

Die Versammlung ist gemäß § 19 Abs. 6 der Satzung eine Antragsversammlung und

hat daher folgende Inhalte:

Beratung und Beschlussfassung der vorliegenden Anträge [§ 19 Abs. 6 der Satzung]

Wahl der Delegierten zur Hauptversammlung [§ 21 Abs. 4 der Satzung]

Wahl von sieben Mitgliedern des Koordinierungsausschusses [§ 23 Abs. 4 der Sat-

zung]

Die von den Kameradschaften gewählten und dem Landesverband Nord gemeldeten

Delegierten erhalten zeitgerecht eine entsprechende Einladung durch die Landesge-

schäftsstelle.

Bekanntgabe

Landesversammlung

Nord 2017

Flexibler gestalten

Damp.

Während einer Veranstaltung für Be-

rufssoldaten in Damp forderte Oberstleutnant

Andreas Brandes, „dass das derzeit starre System

Berufssoldat aufgebrochen und über die Dienst-

gradgruppen der Offiziere und Feldwebel hinaus

sowie wie auch hinsichtlich der Dienstzeit flexibel

gestaltet werden muss“. Der Landesvorsitzende

Nord will für nach 25 Jahren ausscheidende Be-

rufssoldaten Versorgungsansprüche festschreiben,

die sie nach Erreichen der allgemein gültigen Al-

tersgrenze im Berufsleben erhalten. Wenn Bedarf,

Eignung, Befähigung und Leistung vorliegen, soll

die Dienstzeit bis zur gültigen Regelaltersgrenze

verlängert werden können. Brandes sieht darin eine

hervorragende Möglichkeit, qualifiziertes Personal

an die Bundeswehr zu binden.

Der stellvertretende LandeSvorsitzende, Kapi-

tänleutnant Peter Braunshausen, informierte die

Teilnehmer über die Aufgaben im Rahmen der Be-

treuung der Ansprechpartner Auslandseinsatz und

warb für die Übernahme dieses Mandats. Insbe-

sondere erläuterte er die anstehenden Änderungen

ab dem Jahr 2018 für die Leitdivisionen gemäß Ent-

scheidung Inspekteur Heer. Diese macht eine flexi-

ble Anpassung der Betreuung der Ansprechpartner

imAuslandseinsatz durch den DBwV erforderlich.

Um die Menschen kümmern

Disziplinarvorgesetzte und Kompaniefeldwebel diskutieren in Soltau

Soltau.

Die Teilnahme von rund 60 Kompanie-

feldwebeln und Disziplinarvorgesetzten bewies,

wie gefragt diese Tagungen des Landesverbands

Nord sind. „Wegen beschränkter Haushaltsmit-

tel und räumlicher Gründe“, so Oberstleutnant

Andreas Brandes, „konnten leider nicht alle Mel-

dungen berücksichtigt werden.“ Grund genug für

das Team um den Landesvorsitzenden, den Teil-

nehmern ein umfassendes Programm mit vielen

aktuellen Informationen zu bieten.

Oberstleutnant Thomas Behr, Vorsitzender

Heer im Bundesvorstand, bezeichnete das Thema

Umzugskostenvergütung/Trennungsgeld als letzte

große Baustelle der amtierenden Bundesregierung

– zwischenzeitlich wurde mit dem vom Bundes-

tag beschlossenen „Optionsmodell“ eine Lösung

gefunden. Andreas Brandes richtete den Blick auf

die Zeit nach der Bundestagswahl im nächsten

Jahr: „Der Verband ist mit seinen Forderungen

hinsichtlich der Koalitionsverhandlungen für eine

neue Bundesregierung sehr gut aufgestellt.“ Der

Landesvorsitzende wies insbesondere auf die Al-

tersversorgung von Zeitsoldaten, den Wegfall der

Hinzuverdienstgrenze, eine Neuregelung des Ver-

sorgungsausgleichs und die Schaffung der in den

Streitkräften notwendigen Planstellen hin.

Über die Personalführung der Unteroffiziere

und Mannschaften sprach Brigadegeneral Georg

Klein. Als Abteilungsleiter im Bundesamt für das

Personalmanagement der Bundeswehr berichtete

er über die sich aus der „Trendwende Personal“

ergebenden Herausforderungen. Er versicherte

den Chefs und Spießen in Sachen militärischer

Nachwuchs: „Wir suchen die Besten aus, die sich

beworben haben.“

den Stützpunktkommandanten, Fregattenkapitän

Jörg-Harald Mandt, ließ Struckmeier das Jahr Re-

vue passieren und lobte die gesamte Mannschaft

unter anderem für den sehr guten Informations-

fluss und die zahlreichen, gut organisierten Veran-

staltungen.

Kapitänleutnant Peter Braunshausen machte

als stellvertretender Landesvorsitzender eine Art

„tour d`horizon“ über die aktuellen Verbandsthe-

Andreas Brandes (l.) dankt Brigadegeneral

Georg Klein für seine offenen Worte.

DIE BUNDESWEHR | JANUAR 2017

L A N D E S V E R B A N D N O R D

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