Previous Page  74 / 92 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 74 / 92 Next Page
Page Background

Maik Beier unterstreicht die Bedeutung von

Zeitsoldaten für die Personaldeckung in

der Bundeswehr

Tagungsteilnehmer im Austausch mit dem stellvertreten-

den Landesvorsitzenden Josef Rauch (r.)

Zeitsoldaten sehen Potenzial

für weitere Verbesserungen

Landesverband

Süddeutschland

Landesgeschäftsstelle:

Prager Straße 3 , 82008 Unterhaching

Telefon: (089) 615209-0

Fax: (089) 615209-99

E-Mail:

sued.unt@dbwv.de

Beauftragter für die Pressearbeit:

Oberstleutnant a.D. Ingo Kaminsky

E-Mail:

ingo.kaminsky@dbwv.de

Sehr geehrte Kameradinnen und

Kameraden im Landesverband

Süddeutschland,

nachdem Sie alle hoffentlich ein paar ruhige Feiertage an

Weihnachten und zum Jahreswechsel erfahren haben, über-

mittle ich die Grüße und Wünsche des Landesvorstands,

der Beauftragten sowie der Mitarbeiterinnen und Mitar-

beiter diesmal zu Beginn des neuen Jahres 2017.

Erlauben Sie mir einen kurzen Rückblick auf das ver-

gangene Jahr. Wir hatten alle ein reichhaltiges Jahrespro-

gramm zu bewältigen. Neben den gemäß Satzung geforder-

ten Tagungen auf Bezirksebene und der ERH-Tagung fand

eine Vielzahl von Fach- und Zielgruppentagungen statt.

Personelle Veränderungen im Landesvorstand, bei den Be-

auftragten sowie bei den Mitarbeitern im Außendienst be-

gleiteten das Arbeitspensum. Dazu haben wir den 60. Ge-

burtstag unseres erfolgreichen Verbands gefeiert.

Das Jahr 2017 bringt ebenfalls eine Vielzahl von ver-

bandspolitischen Highlights mit sich. Mit Schwerpunkten

wie der Landesversammlung im Juli, der 20. Hauptver-

sammlung im November und einem erneut umfangreichen

Tagungs- und Veranstaltungsangebot erwartet uns ein

spannendes und erneut arbeitsreiches Jahr. Inhaltlich wird

Gerhard Stärk

Landesvorsitzender

Zeile

die Verbandsarbeit geprägt von der Novellierung

der Soldatenarbeitszeitverordnung, der Begleitung

der Bundestagswahl im Herbst mit den wichtigen

Themen zu Sozial-, Besoldungs-, Sicherheits-, Ver-

teidigungs- und Außenpolitik sowie der „Einsatz der

Bundeswehr im Innern mit gemeinsamen Übungen

der Bundeswehr mit der Polizei“. Diese Aufzählung

stellt aber nur einen kleinen Ausschnitt dar.

Ich wünsche Ihnen für das Jahr 2017 alles Gute,

Glück, Zufriedenheit, Wohlergehen und beste Ge-

sundheit.

Unseren Kameradinnen und Kameraden in den

Einsatzgebieten wünsche ich eine Rückkehr gesund

an Leib und Seele in den Kreis ihrer Familienange-

hörigen, Freunde und in die Dienststellen im Hei-

matland.

Herzliche Grüße

Ihr / Euer

Gerhard Stärk

Landesvorsitzender

Langenau.

38 Soldaten auf Zeit aller Laufbahn-

gruppen mit Verpflichtungszeiten von 8 bis 25

Jahren haben sich auf Einladung des Landesver-

bands Süddeutschland zur Tagung getroffen. Mit

großem Interesse nahmen die Teilnehmer die

neuesten Informationen der kompetenten Refe-

renten zur Versorgungssituation aktiver und ehe-

maliger SaZ auf.

Maik Beier, Mitarbeiter im Außendienst im

Landesverband, stellte die 20 000 SaZ des DBwV

in Süddeutschland in den Mittelpunkt seiner

Ausführungen. Weil nach Aussetzung der Wehr-

pflicht Soldaten auf Zeit für die Personaldeckung

der Bundeswehr besonders wichtig seien, sollten

die Probleme dieser Statusgruppe bei Versorgung,

BFD-Ansprüchen, Eingliederung oder Renten-

nachversicherung ebenso im gebotenen Umfang

in der Hauptversammlung 2017 verankert sein,

betonte Beier. Dazu sollten sich die Zeitsoldaten

stärker in die Verbandsarbeit einbringen.

Ullrich Seelmann als Service-Beauftragter

warb mit den Vorteilen der Förderungsgesell-

schaft für eine Mitgliedschaft der SaZ im DBwV

über die aktive Dienstzeit hinaus. Es sei nicht

auszuschließen, dass ehemalige SaZ als „Wieder-

einsteller“ oder als zivile Beschäftigte der Bun-

deswehr sich weiterhin die Interessenvertretung

durch den DBwV sichern wollen.

Der stellvertretende Landesvorsitzende Josef

Rauch startete mit seinem Vortrag zu aktuellen

Problemfeldern der SaZ einen regen Meinungs-

und Erfahrungsaustausch unter den Teilneh-

mern. Dabei wurde deutlich, dass der DBwV

zahlreiche Verbesserungen erreicht hat, aber

insbesondere die Gestaltung des Übergangs in

ein ziviles Berufsleben verbesserungswürdig ist.

Die Folgen einer langen Verpflichtungszeit von

bis zu 25 Jahren mit Auswirkungen auf Renten-

höhe und gegebenenfalls hohen Krankenversi-

cherungskosten sind nicht ausreichend bekannt.

Zeitsoldaten fühlen sich über ihre Rechte wäh-

rend der aktiven Dienstzeit, etwa bei Reisekos-

tenrecht, Regelungen zu UKV/TG, SBG oder

SAZV, nicht ausreichend informiert.

Gut informiert zeigten sich die Teilnehmer

über ihre BFD-Ansprüche in der Diskussion mit

dem Sonderbeauftragten für Wiedereingliede-

rung der SaZ, Oberstabsfeldwebel a.D. Jürgen

Schreier. Die nachgeschaltete BFD-Zeit wird we-

gen des späteren Eintritts in das zivile Berufsleben

trotz erhöhter Übergangsgebührnisse als nachtei-

DIE BUNDESWEHR | JANUAR 2017

L A N D E S V E R B A N D S Ü D D E U T S C H L A N D

72