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Alle Informationen zu Betreuung
und Fürsorge auf einen Blick
Foto: Bundeswehr/Lopez
VonMichael Brockmann
„Das Kinderbetreuungsportal der Bundeswehr
soll zeitnah zu einem umfassenden Betreuungs-
portal der Bundeswehr weiterentwickelt werden.
Lassen Sie uns gemeinsam an diesem Projekt ar-
beiten!“ Mit diesenWorten wurde der Workshop
„Betreuungsportal der Bundeswehr im Rahmen
der Agenda DIALOG“ mit Vertretern der Teil-
streitkräfte und Organisationsbereiche am 26.
September 2016 in Köln-Wahn eröffnet. Die
engagierten Teilnehmer nutzten die Chance, im
Rahmen des Dialogs ihre Forderungen als künf-
tige Nutzer einzubringen und stellten dabei die
Bedeutung des Themenfelds Betreuung und Für-
sorge als Grundlage für Motivation und persönli-
che Einsatzbereitschaft klar heraus.
Auszugsweise werden hier Forderungen von Dia-
logteilnehmern an das Portal dargestellt, auf die
im Rahmen der Veranstaltung umfassend einge-
gangen wurde. Diese Forderungen sollen nach-
folgend mit den entsprechenden Erläuterungen
einen Einblick in das entstehende Portal geben.
„Mir kommt es besonders darauf an, dass imBe-
treuungsportal alle relevanten Aspekte für den
normalen Dienst, aber auch für den Einsatz ab-
gebildet sind – für Soldaten, zivile Mitarbeiter,
aber auch für die Angehörigen, Reservisten und
Ehemaligen!“
Heinz Josef Dümbgen, OStFw, LwTrKdo
Das zukünftige Betreuungsportal wird auch Informationen
zu Einsatznachbereitungsseminaren bereithalten.
Das Portal wird allen Standorten die Mög-
lichkeit bieten, ihr konkretes Angebot an
Beratungs- und Unterstützungsleistungen
darzustellen. Alle im Bereich Betreuung und
Fürsorge tätigen Akteure werden dabei mit ih-
ren Leistungen im Portal berücksichtigt und
damit das Betreuungsangebot des Arbeitge-
bers Bundeswehr umfangreich abgebildet.
„Mir ist es besonders wichtig, dass der Zugriff
auf das Betreuungsportal von überall, zu jeder
Zeit – auch mit Mobilgeräten – möglich ist!
Dabei stelle ich mir schon die Frage: Warum ha-
ben wir das nicht schon längst?!?“
Ralf Brieger, StBtsm, MStpKdo Wilhelmshaven
Der bedeutende Aspekt einer orts- und
hardwareunabhängigen sowie 24-stündigen
Zugriffsmöglichkeit wurde bereits beim be-
stehenden Kinderbetreuungsportal der Bun-
deswehr umgesetzt und wird selbstverständ-
lich mit dem zukünftigen Betreuungsportal
beibehalten. Kostenintensive Projekte wie das
Betreuungsportal der Bundeswehr werden im
Rahmen des integrierten Planungsprozesses
durch das Planungsamt auf einer Zeitschiene
von rund vier Jahren realisiert. Zur Beschleu-
nigung dieses in 2015 begonnenen Prozesses
wurde zwischenzeitlich parallel beantragt,
das Projekt in die Agenda Attraktivität aufzu-
nehmen, um frühzeitiger den Onlinebetrieb
des Portals starten zu können.
Darüber hinaus wurde von den Teilnehmern eine
Vielzahl weiterer Vorstellungen und Ideen vorge-
tragen, die durch die Gruppe Betreuung und Für-
sorge als To-do-Liste in die weitere Ausgestaltung
des Portals übernommen wird. Der Dialog geht
weiter!
Zukünftige Nutzer stellen wichtige Fragen an das
Betreuungsportal der Bundeswehr
Oberst Michael
Brockmann ist Grup-
penleiter Betreuung
und Fürsorge im
Streitkräfteamt der
Bundeswehr.
Mit dem Betreuungsportal der Bundeswehr
werden alle Angehörigen der Bundeswehr, ihre
Familien sowie Veteranen, Reservisten und
Hinterbliebene von Bundeswehrangehörigen
die Möglichkeit erhalten, auf Informationen
vom Grundbetrieb über Betreuung im Einsatz
bis hin zu Einsatznachbereitungsmaßnahmen
zentral zugreifen zu können. Das Portal wird
über das Internet erreichbar und somit für je-
dermann zugänglich sein. Eine Einbindung in
soziale Netzwerke wird dabei angestrebt. Alle
relevanten Informationen zur Betreuung und
Fürsorge abzubilden ist Anspruch des Portals.
„Mir ist es wichtig, dass das Betreuungsportal ak-
tuell, aber auch übersichtlich ist und man schnell
an die benötigten Informationen gelangt!“
Sabrina Zubel, RAR’in, BAPersBw
Ziel ist es, den Nutzer in drei Klicks vom Ein-
stieg in das Portal zum relevanten Thema zu
führen. Das Redaktionsteam des Betreuungs-
portals im Streitkräfteamt wird gemeinsam
mit den Ansprechstellen der Standorte aktu-
elle sowie wichtige Themen und Informatio-
nen aufgreifen und bereitstellen.
„Es ist mir sehr wichtig, dass auch über vor Ort
bestehende Beratungsangebote wie zum Beispiel
den Sozialdienst informiert wird.“
Beate Osan, RAmtfr, Sozialdienst BwDLZ Erfurt
Foto: gr. Darrelmann
In nur drei Klicks zur gesuchten Information – das ist
das Ziel des Betreuungsportals der Bundeswehr.
DIE BUNDESWEHR | JANUAR 2017
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